Lachnummer Bundeswehr

Ende Oktober 2020 hieß es in der Kurmark-Kaserne in Storkow (Brandenburg): Antreten zum Fremdschämen! Das Informationstechnikbataillon 381 der Bundeswehr verabschiedete seinen Kommandeur, doch statt zackiger Reden und Tschingderassabum gab’s Eiapopeia mit Wattebäuschchen. Auf den Paradeplatz rollte ein zum Einhorn umgebauter Einsatzwagen. An Bord: Oberstleutnant Biefang, in Flecktarn und mit Pferdeschwanz.

18. Oktober 2017: Wunderwaffe Anastasia Biefang, die erste transsexuelle Kommandeurin der Bundeswehr, reitet auf dem Regenbogen-Einhorn durch die Kurmark-Kaserne in Storkow (Brandenburg). Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Nun sind Frauen in der Armee längst keine Seltenheit mehr, doch bei Biefang handelt es sich um eine Dame der besonderen Art: Anfang 1974 als Marc geboren, heißt der flotte Feger heute Anastasia und darf sich das zweifelhafte Verdienst an die mit Silikon gepimpte Brust heften, als «erste offen transgeschlechtliche Bataillonskommandeurin der deutschen Streitkräfte» (Wikipedia) in die Geschichte eingegangen zu sein. (…) 

Tinder und Tunten

Wer verstehen will, wieso die Russen beim Ausspionieren der Kommunikation von Luftwaffengenerälen leichtes Spiel hatten, muss sich vor Augen führen, dass Biefang heute an führender Stelle für die Abwehr solcher Lauschangriffe zuständig ist. Seit Oktober 2020 amtiert die Fummeltrine im Offiziersrang als Referatsleiterin für Einsatz- und Übungsplanung im Kommando Cyber- und Informationsraum in Bonn und befehligt über mehr als 700 Soldaten. Hieß es bei Franz Josef Strauß einst: «Lieber ein kalter Krieger als ein warmer Bruder», so gilt heute: Manch kalter Krieger ist ein warmer Bruder. Und das ist auch so gewollt. In einem Werbevideo der Luftwaffe aus dem Jahr 2021 erklärt Inspekteur Generalleutnant Ingo Gerhartz:

«Vielfalt, Diversität, bedeutet für mich persönlich Stärke. Denn nur wenn wir die Bandbreite dessen, was uns ausmacht – sexuelle Orientierung, Religion, Hautfarbe – in den Streitkräften abbilden, dann sind wir auch ein Abbild der Gesellschaft, und das bedeutet: Nur dann sind wir auch wirklich stark.»

Notabene: Ger­hartz war Teilnehmer der illustren Runde, die von Moskau abgehört wurde.

Wie verantwortungsvoll seine Untergebene Biefang mit sensiblen Daten umgeht, stellte sie 2019 unter Beweis, als sie mit ihrem schlüpfrigen Tinder-Profil hausieren ging. «Spontan, lustvoll, trans*, offene Beziehung auf der Suche nach Sex. All genders welcome» – so stellte sich die Regenbogenkriegerin auf dem Dating-Portal vor.

Das brachte Anastasia einen Verweis wegen Verletzung ihrer «außerdienstlichen Wohlverhaltenspflicht» nach Paragraf 17 des Soldatengesetzes ein – zu Recht, wie das Bundesverwaltungsgericht im Mai 2022 nach einer Klage der Betroffenen feststellte. Ein Bataillonskommandeur habe darauf zu achten, «dass er bei der Inanspruchnahme von Partnerschaftsvermittlungsdiensten für sexuelle Zwecke bei der äußeren Gestaltung und Formulierung von Internetauftritten auf Integritätserwartungen Rücksicht nimmt», heißt es in dem Urteil.

Solche Dienstvorschriften gehen der Trans-Soldatin am Allerwertesten vorbei. Zu keinem anderen Schluss kann man kommen, wenn man sich ihren Auftritt beim Youtube-Format der Dragqueen Jurassica Parka (bürgerlich: Mario Olszinski) anschaut. Biefang erzählt verzückt:

«Ich lasse mich gern vögeln in Darkrooms.»

Parka feixt: «Du lässt dich gerne durchbumsen?» Die Antwort: «Ja, warum nicht?» Der Tunten-Talk offenbarte noch andere intime Details aus dem Leben der Hinterlader-Expertin. Sie sei häufig auf den «Fuck Your Gender»-Feten der sogenannten Nipple Liberation Army anzutreffen, erklärte Biefang. «Ich bin in einem Kollektiv. Wir machen unsere eigenen sexpositiven Partys. Ist geil, nä?» Zu ihrem als Frau verkleideten Gastgeber sagt sie: «Meine halben {Brüste} darfst du gerne anfassen.» Jurassica daraufhin voller Wonne: «Ich hab’ deine Brüste ja vorhin schon gesehen, und die sind sehr schön.» (…)

Genital-Gefechte

Inzwischen ist die Cyber-Transe mit ihren Eskapaden auf der sicheren Seite. Im September 2023 veröffentlichte das Verteidigungsministerium unter Boris Pistorius ein neues Richtlinienpapier zum «Umgang mit Sexualität und sexualisiertem Fehlverhalten», in dem betont wird, dass die Bundeswehr ein «offenes Arbeitsumfeld hinsichtlich sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität» sei (…)

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Quelle: Compact